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Aktion "Nicht ohne, die BOhne"

Trotz der Überschwemmungen von April bis Ende Juni diesen Jahres, konnten wir dank unserer Aktion „Nicht ohne, die Bohne“ fantastische Ernten einfahren.

 

Der Gesundheitszustand in der Region hat sich dank des frischen Bio-Gemüses, zu dem auch Sojabohnen gehören, deutlich verbessert. Die Fälle von Unterernährung sind zurückgegangen. Auch das Einkommen der Familien ist gestiegen, da sie die Überschüsse auf den lokalen Märkten verkaufen können. Natürlicher Dünger und umweltfreundliche Methoden der Schädlingsbekämpfung haben zudem die Umweltbelastung verringert.

Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen in Kenia sind von Dürre und Hunger betroffen, ihre Ernährungslage ist kritisch. Überhaupt leben fast die Hälfte der Bevölkerung Kenias unterhalb der Armutsgrenze. Die Landwirtschaft ist die wichtigste Einnahmequelle. Auch in dem Ort Marimanti, der zum Landkreis Tharaka Nithi gehört. Durch den Klimawandel können viele Familien kaum vom Ertrag ihrer Arbeit leben. Regenperioden fallen aus, Ernten vertrocknen, Tiere verdursten. Die zentrale Region Tharaka Nithi in Kenia ist besonders von Trockenheit und extremer Armut betroffen.

Erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe

Ihre Spende für unsere Aktion „Nicht ohne, die Bohne“ pflanzt sowohl Gerechtigkeit als auch Hoffnung, Freude und Zukunft – alles Bestandteile des Reiches Gottes. Helfen Sie uns jetzt, zur richtigen Zeit am richtigen Ort Gottes Reich zu bauen.

NACHHALTIGE LANdwirtschaft

Um die Ernährungssicherheit in der Region von Tharaka Nithi zu verbessern hat LOGOS-Projektleiter Elvis Mutati mit dem Anbau von Soja-Bohnen begonnen, um den Hunger zu stoppen. Zusammen mit einigen Pastoren und Freunden hat er sich Fachwissen angeeignet für eine Spezialtechnik beim Anbau trotz markanter Trockenheit. Die Anwendung hat sich bereits an anderen Orten bewährt. Sobald das Ackerland umgepflügt wird und somit für das Saatgut vorbereitet wird, kommt die untere Erdschicht an die Oberfläche. Dort wird sie von der sengenden Hitze und Sonne ausgetrocknet und eignet sich nicht mehr für den Anbau. Anstelle des Umpflügens sollen die Saatkörner nun in die Erde punktuell eingestochen werden. Die obere Trockenschicht wird dabei kaum zerstört und die tiefere meist noch leicht feuchte Erdschicht kann die Saat aufnehmen.

Sojabohnen gegen den Hunger

Sojabohnen spielen dabei die Hauptrolle, denn sie sind eine wichtige und wertvolle Eiweißquelle gerade für Menschen mit Unterernährung. Meist wird diese Bohne unterschätzt. Die Proteine, Omega-3-Fette, Vitamin C, Magnesium, Eisen, Zink, Folsäure und Selen in der Bohne gleichen Mangelernährung aus. Dazu wollen wir auch Hirse anbauen. Dieses rundum gesunde Grundnahrungsmittel ist speziell geeignet für trockene Regionen und liefert Kalzium, Kalium, zahlreiche Ballaststoffe und Vitamine.

Etwa 200 Familien profitierenn ganzheitllich und nachhaltig von diesem Projekt, um den Kreislauf der Armut und Unterversorgung zu durchbrechen. Dabei zielen wir nicht alleine auf die Landwirtschaft, sondern auch auf die persönliche Weiterentwicklung der Menschen.